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Warum Privatpraxis und was bedeutet das?

Nur in einer Privatpraxis habe ich die Möglichkeit, Ihnen eine ganzheitliche und umfassende Medizin anzubieten. Als Privatarzt bin ich nur Ihnen und dem aktuellen Stand der Wissenschaft verpflichtet. Gemeinsam entscheiden wir, welche Behandlung für Sie sinnvoll ist.

Als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen muss der Arzt sein Handeln  an den Grundsätzen einer „wirtschaftlichen, ausreichenden, notwendigen und zweckmäßigen“ Versorgung ausrichten. Wie das dann im Detail aussehen muss, wird vom Gesetz und den Krankenkassen definiert.

Ein Vertragsarzt muss zusätzlich häufig Sachverhalte ausführlich begründen und dokumentieren, die ausschließlich dem Verwaltungsapparat des Gesetzgebers und der Krankenkassen geschuldet sind und für den Patienten oder die Gesellschaft wenig Nutzen haben. Diese Zeit am Schreibtisch fehlt letztlich bei der Behandlung des Patienten.

Der Kassenpatient ist an das „Sachleistungsprinzip“ der gesetzlichen Krankenkassen gebunden und muss die Leistung akzeptieren, die das System für ihn als „wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig“ definiert. Diese Abhängigkeit spiegelt sich auch im formalen Vertragsverhältnis wider. Ein Kassenpatient hat gegenüber seiner Krankenkasse Anspruch auf eine Behandlung. Die Krankenkasse wiederum hat mit der  Kassenärztlichen Vereinigung (KV) einen Vertrag geschlossen, der die Sicherstellung der Versorgung der Versicherten regelt. Der Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen ist als Mitglied der kassenärztlichen Vereinigung (KV)  zur Behandlung verpflichtet. Es besteht also kein direktes Vertragsverhältnis zwischen Patient und Arzt.

Im Gegensatz dazu erfolgt die Behandlung eines Privatpatienten ausschließlich auf der Grundlage eines individuell zwischen Patient und Arzt abgeschlossenen Behandlungsvertrags. Bei der privaten Krankenversicherung gilt das „Kostenerstattungsprinzip“, was bedeutet, dass der Patient für die Behandlungskosten eine im privaten Versicherungsvertrag festgelegte Kostenerstattung erhält.

Die Abrechnung in einer Privatpraxis erfolgt nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) zu den dort festgelegten, üblichen Sätzen.

Der § 1 (2) der GOÄ lautet:
“Vergütungen darf der Arzt nur für Leistungen berechnen, die nach den Regeln der ärztlichen Kunst für eine medizinisch notwendige ärztliche Versorgung erforderlich sind. Leistungen, die über das Maß einer medizinisch notwendigen ärztlichen Versorgung hinausgehen, darf er nur berechnen, wenn Sie auf Verlangen des Zahlungspflichtigen erbracht worden sind.“

Eine umfassende ganzheitliche Medizin, wie sie in meiner Praxis zur Anwendung kommt und die sich an dem aktuellsten Stand der Wissenschaft orientiert, wird durch die gesetzliche Definition, die festlegt, was medizinisch “notwendig und ausreichend“ ist, selten genügend abgebildet.

In diesem Rahmen sind einige der in meiner Praxis durchgeführten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden als solche nicht in der GOÄ verankert, da sie nicht dem üblichen (= minimal “notwendigen“) Leistungsspektrum des Gesundheitssystems angehören (vgl. § 1 (2) GOÄ) oder aufgrund der letzten Änderung der GOÄ aus dem Jahre 1996 noch nicht erfasst sind.
Sie werden deshalb nach so genannten Analogziffern gemäß § 6 (2) der GOÄ abgerechnet: Dies bedeutet, dass Sie für Leistungen, die mit einem A gekennzeichnet sind, möglicherweise keine, oder nur eine Teilerstattung der Kosten durch Ihre Privatkasse oder Beihilfestelle erhalten.

Ist der Patient nicht privat krankenversichert, trägt er die Kosten der Behandlung in der Regel selbst (Selbstzahler).

Psychotherapeutische Leistungen werden unter bestimmten Umständen (siehe unter Service) aber auch in einer Privatpraxis von gesetzlichen Krankenkassen teilweise übernommen.

Die individuelle Terminplanung orientiert sich in einer Privatpraxis ausschließlich an Ihren Wünschen und Möglichkeiten und nur hier kann ich mir die Zeit nehmen, die für Sie wünschenswert und für einen optimalen Therapieerfolg notwendig ist.





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